Scheiben-Computer der Extraklasse: Panel-PCs

Die Formen und Varianten an PCs sind mittlerweile auf einen regelrechten Rekordwert geklettert. So gibt es neben dem altbekannten Desktop-PC im Towerformat samt Extramonitor zum Beispiel schon seit Längerem Notebooks beziehungsweise Laptops. Aber auch Neukreationen wie Ultra-, Sub- und Chromebooks sowie Tablet-PCs und Convertibles zeichnen den hiesigen IT-Sektor. Im Bereich der Industrie-PCs gibt es diese Pluralität schon eine ganze Weile zu beobachten: Fest integrierte Computersysteme beispielsweise stellen nur eine der vielen Untergruppen an Industrie-PCs dar. Häufig werden diese auch als Panel-PCs bezeichnet, womit auf deren Gestaltung im Scheibenformat verweisen ist.

Allerdings: Im Gegensatz zum allseits bekannten Tablet-PC handelt es sich hier nur äußerlich betrachtet um Computer-Scheiben! Panel-PCs sind nämlich mit weitaus mehr Technik beziehungsweise mit weitaus kräftigeren CPU-Elementen als ein klassischer Tablet-PC ausgestattet und somit deutlich größer sowie schwerer gehalten. Es wird von außen also quasi nur die „Spitze des Eisbergs“ ersichtlich, da solch ein PC stets in größere Komplexe integriert wird. Welche Vorteile diese Spezial-PCs neben einer außerordentlich hohen Rechenleistung garantieren, verraten die folgenden Zeilen.

Besonderheiten und Einsatzbereiche    

Panel-PCs kommen in der Industrie zum Einsatz, so viel steht fest. Doch ähnlich wie in jedem Wirtschaftsbereich gibt es auch hier viele verschiedene Abzweige aufzuzählen. Abzweige, die jeweils ganz verschiedene Anforderungen an die dort verwendeten Technikgeräte stellen! Innerhalb der Logistik sowie im Maschinenbau beispielsweise sind ausgefeilte Betriebssysteme, die nicht nur zur klassischen Dateibearbeitung dienen, gefragt: Verknüpfte Lagerverzeichnisse, angepasste Benutzeroberflächen, individuelle Autorisierungsfunktionen und Möglichkeiten zur Integration externer Gerätschaften wie Barcode-Scanner oder Smartphones spielen hier eine große Rolle.

Werden Produkte wie Nahrungsmittel gelagert beziehungsweise transportiert und verwaltet, muss ein Panel-PC zudem sehr niedrigen Temperaturen, häufig sogar solchen im zweistelligen Minusbereich, standhalten, denn Tiefkühllagerräume umfassen mittlerweile ganze Hallen! Und auch in die andere Richtung ist Resistenz gefragt: In Bereichen der Metall- und Glasverarbeitung beispielsweise herrschen extreme Hitze, häufig Funkenbildung und teilweise gar offener Flammenschlag, sodass solch ein Industrie-PC auch mit außerordentlich hohen Temperaturen zurechtkommen muss.

Einen letzten großen Bereich mit speziellen Anforderungen vereinen Arbeitsplätze beziehungsweise Einsatzgebiete in der Chemie: Ätzende und entflammbare Lösungen stellen gleich in zweierlei Hinsicht Anforderungen, denn hier kann nicht nur der PC Schaden nehmen. Offene Stromkreise beziehungsweise elektrische Impulse beispielsweise können chemische Mixturen nämlich schnell in Brand setzen oder gar zur Explosion bringen! So müssen Panel-PCs auch mit geringen Strahlungswerten und geschlossenen Stromkreisen dienen können.

Die Technik im Detail

Neben einer allgemeinen Resistenz gegenüber Sturzschäden, Temperaturschwankungen und Flüssigkeiten, welche durch Bestandteile wie Stahlrahmen, Sicherheitsglas und Gehäusegummierung gewährleistet wird, muss ein Panel-PC noch eine ganze Reihe weiterer Eigenschaften mit sich bringen. Da zum Beispiel häufig externe Geräte mit einem Industrie-PC kommunizieren sollen, sind auch besonders viele Schnittstellen, etwa Infrarot-Transmitter, an und in solchen Systemen installiert.

Apropos Installieren: Das Einbauen eines Panel-PCs bedarf zwar etwas IT-Know-how, doch diese Gruppe an Computersystemen ist auch mit Hinblick auf eine einfache Integration konzipiert. Zu guter Letzt offenbaren Panel-PCs in Form zusätzlicher Beschichtungen Vorteile: Nicht nur grobe Schmutzreste, sondern auch Keime und sogar Viren finden an Panel-PCs kaum Halt, sodass sich diese selbst in der „offenen“ Lebensmittelverarbeitung mit besonderen Hygienevorschriften ohne Bedenken verwenden lassen.

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