Labelling leicht gemacht - Druckersysteme für die Lagerverwaltung

Das papierlose Büro ist nach wie vor ebenso eine Utopie wie das gänzlich papierlose Lager. Was auf Prozessebene im Bereich der beleglosen Kommissionierung noch funktioniert, endet spätestens im Warenausgang. Hier werden Versandetiketten benötigt – und bereits im Vorfeld Etiketten für die Barcodeverarbeitung. Also müssen hier geeignete Druckersysteme her!

In den 1980er Jahren waren es Nadeldrucker – nicht wenige werden sich erinnern -, die vergleichsweise gemächlich, dafür aber äußerst geräuschvoll ihren Dienst verrichteten. Heute geschieht das kabellos, leise und in einem Tempo, von dem man damals träumte. Doch welche Druckersysteme sind für mich geeignet? Diese Frage stellen wir uns nicht nur im häuslichen Büro, sondern auch im Umfeld von Produktion und Intralogistik.

In diesem Beitrag klären wir die Stärken und Schwächen von den verschiedenen Druckersysteme und geben Ihnen abschließend eine kleine Checkliste an die Hand, mit deren Hilfe Sie in kurzer Zeit klären können, welche Etikettendrucker sich eigenen beziehungsweise welche von vornherein auszuschließen sind. Schließlich benötigt nicht jeder gleich Industriedrucker, die rund um die Uhr arbeiten und dabei große Stückzahlen in einem hohen Tempo erzeugen müssen.

Thermodirektdruck oder Thermotransferdruck?

Das am häufigsten gewählte Verfahren ist der Thermodirektdruck. Zentrale Vorteile dieser Lösung – oftmals in Form von mobilen Druckern – sind hohe Druckgeschwindigkeiten sowie vergleichsweise geringe Kosten bei der Erzeugung der Barcode-Etiketten. Es kommt allein Spezialpapier zum Einsatz, zusätzliche Verbrauchsmaterialien, wie etwa Trommeln und Toner, entfallen. Gleichzeitig vereinfacht die kompakte Bauweise die Bedienung und die Störanfälligkeit ist äußerst gering.

Überall dort, wo höchste Anforderungen an Brillanz, Kontrast und Haltbarkeit der Druckwiedergabe gestellt werden, empfehlen sich Thermotransferdrucker. Diese eignen sich ebenfalls als mobile Anwendung und sind in der Regel äußerst robust sowie wartungsarm. Kennzeichnend sind zudem durchaus überschaubare Druckkosten. Allerdings werden neben dem Papier auch Farbbänder benötigt.

Das Zubehör – günstig ist nicht immer gut!

Apropos Farb- bzw. Carbonbänder! Gerade bei Carbonbändern gibt es zahlreiche Qualitäts- und Preisunterschiede. Das sollten Sie beachten, um Folgekosten zu minimieren! Ob nun Wachs, Wachs-Harz oder reines Harz – das ist stets eine Frage des zu bedruckenden Materials. Letztlich ist die Qualität der Druckerfarbbänder nicht nur für das Druckergebnis verantwortlich, sondern bestimmt auch den Verschleiß der Komponenten. Dieser Aspekt ist nicht nur unter Wirtschaftlichkeitsaspekten wichtig. Der weitestgehend schonende Umgang mit Ressourcen entlastet auch unsere Umwelt!

Bei Unsicherheiten hilft der Fachbereich proScan von proLogistik auch bei diesem Thema gerne weiter! Dort beantwortet man Ihnen auch alle Fragen zum Reparatur-, Ersatzteil- und Wartungsservice, den wir als „Rundum-Sorglos“-Paket anbieten.

Etikettendrucker-Quick-Check

 Es gibt einige zentrale Faktoren, mit deren Hilfe sich die individuell erforderlichen Leistungsmerkmale eines Etikettendruckers und damit die Lösung selbst näher spezifizieren lassen. Gleichzeitig gilt das Ausschlussverfahren.

  • Wie viele Etiketten sind im Schnitt pro Tag zu bedrucken?
  • Welche Etikettenformate kommen zum Einsatz?
  • Wird eine platzsparende Lösung benötigt?
  • Soll der Etikettendrucker besonders einfach zu bedienen sein?
  • Ist ein möglichst robustes und vielseitig einsetzbares Druckersystem gewünscht?
  • Muss die Anwendung spezielle Schnittstellen bereitstellen?
  • Soll das System offen für zukünftige Modifikationen sein?

 

Und falls Sie letztlich einen Etikettendrucker benötigen, der auch in extrem rauen Industrieumgebungen oder im Tiefkühllager klaglos seinen Dienst zu Ihrer vollsten Zufriedenheit verrichtet, dann empfehlen wir Ihnen ergänzend unser universelles Edelstahl-Druckergehäuse!

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