Industrie-Computer - Verlässliche Informanten im rauen Arbeitsalltag

Sie sind eher unauffällig und dennoch elementar für reibungslose Prozesse in Produktion und Logistik: Industrie-Computer (IPC). Typische Einsatzbereiche für diese Multitalente sind der Anlagenmaschinenbau und Werkzeugmaschinenbau, Warenlager und Hafenbetriebe. Aber auch bei der Organisation von Transporten per Bahn, Lkw und Luftfracht übernehmen sie eine zentrale Rolle. Die Geräte sorgen für eine sichere Datenerfassung, erzeugen benötigte Informationen und visualisieren diese ebenso wie ganze Prozesse. Angesichts dieser Funktionsbreite und funktionstiefe sind Industrie-Computer auch prädestiniert für die Anlagensteuerung oder für Anwendungen in Test- und Prüfständen.

Prozesse und Kosten im Blick

In der Intralogistik kommen Industrie-Computer in Kombination mit einem Lagerverwaltungssystem zum Einsatz – als mobile Lösung in Form von Stapler-Terminals oder stationär am Leitstand. Dabei wird ihnen einiges abverlangt. Gerade beim Rangieren sind permanente Stöße und Erschütterungen die Regel. Um dem standhalten zu können, ist eine hohe mechanische Stabilität Pflicht. Bei Anwendungen im Außeneinsatz kommen Umwelteinflüsse wie Hitze oder Kälte hinzu.

Zugleich müssen die Industrie-Computer weitestgehend immun gegen Staub und das Eindringen von Nässe sein.

Widerstandsfähigkeit und Ausfallsicherheit

Industrie-Computer-im-Lager

Widerstandsfähigkeit und Ausfallsicherheit in Verbindung mit leistungsstarken Rechnereinheiten sind auch bei der Anlagensteuerung gefragt. Gerade in diesem betriebswirtschaftlich relevanten Sektor ist eine fehlerfreie Anzeige von Prozessen, Ist-Zuständen und Vorgängen in Echtzeit essentiell für die Aufrechterhaltung des Produktivbetriebs. Die hier zum Einsatz kommenden Industrie-Computer bilden quasi das Gehirn der Anlage. Darin laufen sämtliche Informationen zusammen, werden gebündelt, aufbereitet und dem Betreiber angezeigt.

Zoom-Techniken sowie die Möglichkeit, Zusatzinformationen ein- und auszublenden zu können, erhöhen das Reaktionstempo – etwa bei Warnhinweisen. Ein industrietaugliches, also robust und vibrationsresistent ausgeführtes Gehäuse schützt das Farb-TFT-Display, das in Verbindung mit einer Multi-Touch-Funktion die Bedienung erleichtert.

Qualität unter Kontrolle

Im Bereich der Prozessvisualisierung werden Industrie-Computers im Qualitätsmanagement, bei der Verfahrens- und Automatisierungstechnik oder auch auf dem Gebiet von Forschung und Entwicklung (F&E) genutzt. Um mögliche Fehler in den Prozessen frühzeitig erkennen und Störfällen vorbeugen zu können, liegt der Fokus hier auf Echtzeitdarstellung und Simulation. Aufgenommene physikalische Größen, wie etwa Fließgeschwindigkeit, Durchflussmenge, Temperatur, Kraft, Beschleunigung und Entschleunigung, Strom, Druck etc., werden über den Industrie-Computer angezeigt. Der Anwender kann nun über die Touch-Oberfläche umgehend in den Prozess eingreifen, indem er beispielsweise Werte verändert, Abläufe freigibt oder Rezepturen verwaltet.

Qualitative und sicherheitsbezogene Aspekte

Auch in der Fertigungsmesstechnik sind es qualitative und sicherheitsbezogene Aspekte, die für den Einsatz von Industrie-Computern sprechen. Hier wird die Datenbasis ausgewertet, protokolliert und an das Produktionsplanungssystem (PPS) zurückgemeldet. Eine 100-Prozent-Kontrolle ist möglich, da von der Konstruktion über die Produktion bis hin zur Warenauslieferung sämtliche Angaben, wie Maße, Einheiten, Gestalt und Oberfläche, strengstens dokumentiert sind.

Ergonomie und Arbeitssicherheit im Visier

So vielfältig wie das Anwendungsspektrum, ist das Angebot an Industrie-Computern, die den Anforderungen im rauen Industriealltag gewachsen sind. So bietet beispielsweise das Dortmunder Systemhaus proLogistik eine Reihe stationärer als auch mobiler Industrie-Computer an, darunter einen Bordcomputer mit einem geschlossenen, staub- und wasserdichten Edelstahlgehäuse nach Schutzklasse IP67, optional bis IP69k. Das Infrarot-Touch-Display liegt geschützt unter Verbundsicherheitsglas und lässt sich auch mit Handschuhen bedienen. Wichtig ist dies insbesondere bei Arbeiten im Tiefkühlsektor, wo Umgebungstemperaturen bis minus 30 Grad Celsius vorherrschen können. Zwecks Gewährleistung von Ausfallsicherheit und einer langen Lebensdauer werden sämtliche Industrie-Boards Tests unter Berücksichtigung der Norm DIN EN 60068-2 Teil 2, 6 und 27 unterzogen.     

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