Einsatz eines Industrie-PCs im Tiefkühllager

Sicher, mit einem PC ist mittlerweile weitaus mehr als das „Daddeln“ von Tetris und dem Versenden von E-Mails möglich. Dies gilt nicht nur für die diversen Formen, die es in privater Hinsicht zu nutzen und zu genießen gibt: Auch beziehungsweise insbesondere in der Industrie kann ein PC diverse Arbeitsschritte übernehmen und optimieren, ja oftmals sogar erst ermöglichen. Doch gerade hier herrschen mitunter extreme Bedingungen, für die ein reguläres Computersystem schlichtweg nicht geschaffen ist. Hitze, Spannung, Feuchte und Kälte machen die größten Gefahren aus, die jeden „normalen“ PC im Handumdrehen zum Erliegen bringen können.

Temperaturtechnisch betrachtet gelten etwa Tiefkühllager als besonders empfindliche Einsatzgebiete. Doch keine Angst: Mit einem professionellen Industrie-PC wird auch das Arbeiten in virtuellen Welten unter Heavy-Duty-Konditionen in eiskalter Atmosphäre möglich.

Tiefkühllager im Überblick

Unter dem Begriff Tiefkühlsystem wird zumeist eine Tiefkühltruhe, wie man sie aus dem Supermarkt für Eis, Pizza und schockgefrostetes Gemüse kennt, verstanden.

Und tatsächlich: Die Lebensmittelindustrie macht den Schwerpunkt im Bereich der Tiefkühl-Logistik aus, wobei die großen Tiefkühllager selbstverständlich weitaus größer als die Thekenformen in Discounter & Co. gehalten sind. Nicht zuletzt große Ketten innerhalb der Gastronomie setzen deshalb mittlerweile auf Industrie-PCs, um ihre diversen Köstlichkeiten zu katalogisieren und zu überprüfen sowie einen einheitlichen Geschmack garantieren zu können.

Teilbereichen der Tiefkühl-Logistik

Tiefkuehl-Logistik_mit_TK_VoiceDennoch: Die Lebensmittelbranche macht eben nur eine von vielen Teilbereichen der Tiefkühl-Logistik aus! Die Lagerung von Rohstoffen und die Fertigung mancher Güter aus dem Umfeld der Hochleistungstechnik erfolgen ebenfalls in großen Lagerstätten, die bis auf wenige Grad gekühlt werden und oftmals sogar Temperaturen „unter Null“ aufweisen.

Doch hier wie dort gelten wichtige Faktoren und Grundsätze: Eine konstante Kühle in den eigentlichen Lagern sowie minimale Unterbrechungen der Kühlkette während des Transports gelten als unverzichtbar. Andernfalls drohen Kristallbildung und Gefrierbrand. Auch ein allgemeiner Haltbarkeitsverfall könnte bei Nichteinhaltung dieser Kriterien auftreten.

Einsatz leicht gemacht: Der Industrie-PC in Eiseskälte

Die größte Gefahr, die beim Einsatz eines PC-Systems in einem Tiefkühllager droht, macht schlichtweg das „Einfrieren“ der Technik aus: Die feinen Platinen und die magnetischen Leseköpfe der Festplatten beispielsweise versagen bereits oftmals durch kleinste Frostbildung ihren Dienst.

Zudem droht ein nachgreifender Schaden, sobald das Gerät wieder das Tiefkühllager verlässt, denn aufgrund der starken Temperaturschwankungen können sich auch Verschleißschäden in den Materialien ergeben:

Wackelkontakte und Gehäusewölbungen gehören zu typischen Folgeschäden, sobald ein „normaler“ PC in der Tiefkühl-Logistik zum Einsatz kommt.

 

Und dies geschieht öfter, als man denken mag, denn um „mal eben“ den Lagerbestand zu dokumentieren oder die Funktion der Kühlmotoren via WLAN-Check zu überprüfen, gelangen nur allzu häufig Note- und Netbooks, die im Grunde genommen gar nicht auf das Werkeln in Tiefkühl-Systemen konzipiert wurden, in solch gefährliche Umgebungen. Datenverlust, Displaybruch und sogar Totalausfall – die Folgeschäden sind nicht zu verachten.

Grenze von minus 40 Grad

Und dennoch: Mit einem hochwertigen Industrie-PC darf auch den Bedrohungen für IT-Techniken bis zu einer Grenze von minus 40 Grad Celsius getrotzt werden!

Dank einer Vollversiegelung, Rundumgummierung und Zusatzakku beispielsweise werden die kleinen Alleskönner bestens vor Kälte sowie Nässe geschützt. Hinzu kommt selbstverständlich noch der allgemein sehr resistente Baucharakter. Gefertigt aus Edelstahl und überzogen mit einem Sicherheitsglas zeigen sich sowohl Gehäuse als auch Bildschirm und Prozessor äußerst widerstandsfähig.

Edelstahl-Terminal wird der kompakte „Tiefkühl-Computer“

Apropos Edelstahl: Mit einem zusätzlichen Edelstahl-Terminal wird der kompakte „Tiefkühl-Computer“ auch zur stationären Schaltzentrale. Inklusive Touchscreen, Datenversand und Sensormessung (GPS, Thermometer, Winkelmessung) versteht sich! Worauf warten Sie also noch? Überzeugen Sie sich und Ihre Mitarbeiter von den zahlreichen Hightech-Lösungen und profitieren Sie nicht zuletzt von dem zahlreichen Zubehör, das angefangen vom Verbindungskabel bis hin zum Edelstahl-Terminal bewusst vielfältig gehalten ist.

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