Betriebssysteme für die Industrie

Jeder PC-, ja sogar jeder Handy-Nutzer weiß, dass ein Betriebssystem für den Umfang, die Bedienung und Leistung einer technischen Gerätschaft von großer Bedeutung ist. So hat zunächst einmal die reine Optik einen entscheidenden Einfluss auf den Nutzer, denn wer sich in verschachtelten Menüwelten verirrt, wichtige Änderungen in den Einstellungen nicht vornehmen kann und sich eventuell auch noch mit Prozessabbrüchen und Systemfehlern herumschlagen muss, wird nur allzu schnell auf den Griff zur digitalen Hilfe verzichten.

Im privaten Umfeld mag dies keine gravierende Folgen haben, doch wer auf PC & Co. im beruflichen Kontext verzichtet, der kann in vielerlei Hinsicht Probleme bekommen. Probleme, die sowohl die eigene Person als auch die Kollegen betreffen! Schließlich können fehlende Datensätze, unbeantwortete E-Mails und missachtete Sicherheitshinweise für weitaus mehr als Frust sorgen. Für Arbeiten im Bereich der Industrie etwa gelten diese Grundsätze ganz besonders, denn hier kann aus der PC-Verweigerung oder Fehlbedienung schnell ein betriebsinternes Problem entstehen und zum Beispiel nicht nur Produktionsabläufe, sondern auch die Gesundheit der Mitarbeiter gefährden. Grund genug also, sich die möglichen Betriebssysteme für Industrie-PCs genauer anzuschauen …

Die Betriebssysteme im Überblick

Die Bedeutung an industriellen Betriebssystemen steht außer Frage. Folglich haben sich bereits mehrere Entwickler an die Konstruktion solch (software-)technischer Produkte gemacht. Drei der Betriebssysteme für Industrie-PCs stellen Windows Embedded Standard 7, Linux und Igel dar.

All diese Vertreter sind auf Arbeiten mit industriellem Hintergrund abgestimmt, unterscheiden sich jedoch in einigen Aspekten. Zu den größten Unterschieden gehören zum Beispiel bereits die Lizenzen, denn während Microsoft für seine Oberfläche und Programmwelt wie gewohnt Bares verlangt, gelangt die Open Source Software Linux sowie dessen Ableger Igel mehr oder weniger für lau auf den Rechner. Systeminterne Unterschiede sind dann selbstverständlich in der Menügestaltung beziehungsweise in der optischen Aufmachung zu finden.

So ist die Windows- Betriebssysteme beispielsweise stark an das „Original“ wie es viele vom heimischen Rechner aus kennen könnten gehalten, was dem Nutzer auf den ersten und letzten Blick einen großen Orientierungsvorteil einbringt. In eine völlig neue Welt taucht der Nutzer bei der Konkurrenz übrigens nicht ein, muss sich hier jedoch durchaus etwas Zeit nehmen, um die gesuchten Handgriffe beziehungsweise Mausklicks zu finden und zu tätigen. Und im Gegensatz zu Windows Embedded Standard 7 kommen hier etliche Möglichkeiten auf den Nutzer zu, um viele Bereiche ganz so anzupassen, bis sie ihm am besten gefallen: Angefangen von der Kachelgröße über die Schriftform bis hin zur Menüaufteilung sind viele Bereiche individualisierbar.

Apropos Individualisierung: Die perfekte Einbindung von Hardware gilt als ein weiterer wichtiger Punkt, der ein Betriebssystem, welches für den Einsatz in der Industrie konzipiert wurde, ausmacht. So sind zum Beispiel sowohl die internen Elemente wie Prozessor und Festplatte als auch externe Komponenten wie tragbare Speichermedien oder Messgeräte ohne Verbindungsfehler und zu maximalen Datenraten optimal mit dem Industrie-PC nutzbar.

Vorteile und Einsatzbereiche

Application-Betriebssystem-HardwareSinn und Zweck eines Betriebssystems für den Industrie-PC ist die optimale Auslastung des PCs sowie die Implementierung wichtiger betriebsinterner Abläufe auf einer maximalen Sicherheitsstufe: Der PC soll eine durchgehende Leistung auf einem stabilen sowie hohen Tempo bringen, sodass Prozesse kontrolliert, Netzwerke konfiguriert und Meldungen getätigt werden können.

Des Weiteren bietet ein solche Betriebssysteme die Möglichkeit, weitere Software dauerhaft in die Systemdateien zu integrieren: Die Schlüssel-Ausgabe, die der Mitarbeiter auf seinem PC installiert, enthält ganz zentrale Elemente beziehungsweise Programme, die zuvor extra für diesen konzipiert wurden, reibungslos auf dem Rechner laufen und sich auch nicht entfernen lassen. Sicherheitschecks, Ortungsfunktionen und viele weitere Aufgaben werden dann zum Standard.

 

Thema Cyber Crime

Seit einiger Zeit rückt auch das Thema Cyber Crime beziehungsweise Cyber War in den Vordergrund: Große Konzerne geben mittlerweile nicht nur riesige Summen für interne Software-Experten, sondern auch für optimal abgestimmte Betriebssysteme aus. Möglichkeiten zum Unterbinden von Hintergrundprozessen, der Abschirmung von Netzwerken und der Aufspürung von Fremdkörpern machen bei dieser Betriebssystemart folglich einen weiteren wichtigen Aspekt aus. Genutzt werden die Spezialprogramme übrigens in den unterschiedlichsten Bereichen, denn angefangen vom Krankenhaus über den Autobauer bis hin zum Lieferdienst für Pizza & Co. finden solch Programme dank ihrer Individualisierungsfunktion in etlichen Arbeitsbereichen Verwendung.

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