Besonderheiten von Industrie-PCs aus Edelstahl

Nicht nur in dem hiesigen Mobilfunksektor haben sich in letzter Zeit, sprich innerhalb der letzten fünf Jahre, diverse neue Techniken durchsetzen und somit neue Möglichkeiten hervorrufen können. Neben den allseits bekannten Hightech-Handys alias Smartphones haben sich schließlich auch Tablet-PCs, also die großen Brudermodelle dieser „kleinen“ Handys, einen ansehnlichen Namen machen können.

Die reaktionsempfindlichen PCs im Scheibenformat gibt es allerdings längst nicht erst seit dem Durchbruch des legendären iPads aus dem Hause Apple zu haben: Im Industriewesen sind PCs mit reaktionsempfindlichen Anzeigen schon unlängst zum Standard geworden, was im Laufe der Zeit selbstverständlich auch viele Spezialisten für die Fertigung und Konfiguration solcher Industrie-PCs hervorgebracht hat. Zudem gibt es selbst innerhalb der eigentlichen Kategorie an Industrie-PCs etliche verschiedene Untertypen zu entdecken, sodass es bei dem Kauf und bei der Nutzung auf einiges zu achten gilt. Gut deutlich macht dies ein Blick auf Industrie-PCs aus Edelstahl.

Einsatzgebiete und Funktionen

Ein Industrie-PC kommt – wie es der Name bereits erahnen lässt – in erster Linie in der Industrie zum Einsatz. Dies liegt unter anderem daran, dass Industrie-PCs mehr oder weniger ausschließlich in Verbindung mit einer Plattform genutzt werden können. Solch eine Plattform ist meist in Form einer Halterung oder Montagefläche gehalten, in die der PC eingesetzt und – je nach Modell – mit Eingangssignalen eines weiteren Computers und/oder Energie versorgt wird. Zudem sind PCs, die für den industriellen Gebrauch konzipiert wurden, auch weitaus tiefer als „klassische“ PCs im Scheibenformat gehalten, denn bei dieser Geräteklasse steht die Stabilität des gesamten Geräts, also dessen Unempfindlichkeit, im Vordergrund.

Edelstahl-PC-in-der-FertigungGanz gleich also, ob zu einem kleineren 10,4-Zoll- oder einem großen 19-Zoll-Modell gegriffen wird: Breitere Displayrahmen und Schutzbezüge verleihen einem Industrie-PC ein weitaus höheres Volumen beziehungsweise Gewicht als es beim Tablet-PC für den Privatgebrauch der Fall ist.

Nicht zuletzt der Beschlag aus Edelstahl macht einen Industrie-PC verhältnismäßig schwer und umfangreich. Allerdings sorgt nicht nur die Bauform an sich für Schutz: Ein Industrie-PC ist meist im Sinne der IP67er-Norm konzipiert, sodass selbst das mehrere Minuten lange Untertauchen in nicht ätzenden Flüssigkeiten dem Edelstahl-Industrie-PC nichts anhaben können.

Die Spezial-Computer brillieren folglich überall, wo es feuchter, rabiater und schlichtweg härter zugeht, zugleich aber auch Technik eine große Rolle spielt: In der Chemie, der Robotik, der Logistik und der maschinellen Verarbeitung kann sich der Griff zum Industrie-PC aus Edelstahl mehr als lohnen.

Technische Ausstattung

Ähnlich wie die handelsüblichen Tablet-PCs für den privaten Gebrauch sind auch Industrie-Edelstahl-PCs grundsätzlich mit einem Touchscreen ausgestattet. Dieses Element macht den Computer in erster Linie mobil, da nicht nur die gesamte Form auf wenige Zentimeter Umfang gedrückt, sondern auch Zubehörelemente wie Maus und Tastatur oder Lautsprecher überflüssig werden: Beim Industrie-PC sind alle wichtigen Elemente bereits „an Bord“.

So gehören zum Beispiel auch Nahfunktechniken wie NFC und Bluetooth sowie grundsätzliche Kabellosverbindungen à la WLAN & Co. in die Ausstattungspalette eines Industrie-PCs. Selbstverständlich sind noch interne Massenspeicher in solch einem Gerät vorhanden, was sowohl die Speicherung etlicher Dateien in den typischen Formaten (PDF, Word, Excel) als auch die Ausgestaltung, sprich Erweiterung, des Betriebssystems ermöglicht.

Besonderheiten und Spezialfunktionen

Neben der grundsätzlich wesentlich robusteren Bauweise zeichnet sich ein Edelstahl-Industrie-PC noch durch einige weitere technische Raffinessen, die das jeweilige Modell für bestimmte Bereiche besonders nützlich gestalten, aus. So hat ein Großteil der Industrie-PCs beispielsweise einen Touchscreen aus Infrarotsendern vorzuweisen, was dessen Bedienung mit Handschuhen wesentlich vereinfacht.

Zudem sind die diversen Schächte und Ausgänge für Elemente wie Lüfter und Kühlsysteme mit Speziallegierungen versehen, sodass keine große Abwärme entsteht.

Auch die Strahlungswerte solcher PCs fallen dank dieser Abschirmung minimal aus, was die Benutzung in elektrisch aufgeladenen sowie entzündlichen Umfeldern ermöglicht. Des Weiteren steht der Schutz vor besonders hohen sowie besonders niedrigen Temperaturen bei einem Industrie-PC aus Edelstahl im Vordergrund, denn so darf der Computer sowohl in Gefrierräumen als auch Hochöfen zum Einsatz kommen. Prozesse planen, Lagerbestände notieren, Systemwerte prüfen und andere Aufgaben werden mit einem hochwertigen Industrie-PC also selbst in technikfeindlichen Atmosphären zum Kinderspiel.

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